Verwaltungsgebäude, Andreaskirchplatz 1 in Brühl-Vochem 02232/15101-0

Seitenansicht des Verwaltungsgebäudes in Brühl-Vochem, Andreaskirchplatz

  In der Ferienzeit öffnen sich wertvolle „Spiel-Räume" – eine Kunst, sie gut und verantwortungsvoll zu nutzen. von Kai Pleuser Johlende Kinder kommen aus dem Schulgebäude gerannt: Endlich Ferien! Mit dem Stoßseufzer ändert sich nicht nur für Sc...
  PDF Datei herunterladen   Sie findet statt vom 21.10.-26.10.2019 in der Jugendherberge Burg Blankenheim. Der musikalische Abschluss wird in diesem Jahr in der Kreuzkirche in Kerpen-Horrem zu hören und zu sehen sein. Dass die Herbstsingwoc...

(Ein Erfahrungsbericht von Niklas Westholt und Carmen Degen; Fotos: N. Westholt & C. Degen)

Mein Name ist Carmen, ich bin 26 Jahre alt und habe in Köln Sonderpädagogik studiert. Das bedeutet, ich werde in Kürze Lehrerin für Kinder mit einer Behinderung werde. Mit Abschluss des Studiums war für mich jedoch klar, dass ich nicht direkt mit dem Referendariat beginnen werde, sondern zunächst noch ein paar Erfahrungen im Ausland sammeln möchte. Da mein Mann im Rahmen seines Medizinstudiums die Möglichkeit hatte einen Teil der Ausbildung im Ausland zu absolvieren, war schnell klar, dass wir diese Reise gemeinsam antreten. Mit Hilfe des Kirchenkreises Köln-Süd und der besonderen Unterstützung durch Reinhard Radloff war es uns möglich bereits aus Deutschland einen Kontakt zu der Partnerkirche HKBP auf Sumatra herzustellen.

Niklas sollte dort im Krankenhaus Balige arbeiten und für mich war ein Platz in Hephata, einem Dorf für Menschen mit Behinderung, vorgesehen. Im November 2013 ging es los. Dort angekommen wurden wir sehr herzlich empfangen und aufgenommen.

In Hephata wohnen 93 Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen. Auf dem umzäunten Gelände gibt es neben den Wohnhäusern eine kleine Schule, eine Mensa in der alle gemeinsam dreimal täglich essen, eine Kirche, ein Büro sowie einen großen Besprechungsraum für die Mitarbeiter. Obwohl in Hephata normalerweise niemand ein Zimmer für sich alleine hat, bekam ich ein eigenes Zimmer im Gästehaus. Auch mein Mann wurde in dem Gästehaus des Krankenhauses Balige untergebracht. Anscheinend ist es für die Indonesier eine große Ehre, wenn jemand aus dem Ausland dort ein Praktikum machen will.

Hephata wurde ursprünglich gegründet um blinden Menschen ein Zuhause zu geben. Mit den Jahren kamen jedoch auch immer mehr Menschen mit anderen Behinderungen hinzu. So ist es häufig passiert, dass Kinder mit einer Behinderung vor den Türen des Krankenhauses in Balige abgesetzt wurden und so schließlich ihr Zuhause in Hephata fanden. So auch der kleine Moses.

Er ist schwerst-mehrfach behindert und wurde als Kleinkind dem Krankenhaus überlassen. Da das dortige Personal mit ihm jedoch überfordert war, wurde er mit vier Jahren schließlich in  Hephata aufgenommen, wo er seitdem lebt. Zweimal wöchentlich wird er von einer Mitarbeiterin zurück nach Balige ins Krankenhaus zur Ergotherapie gebracht, diese scheint auch teilweise erfolgreich zu verlaufen. So ist Moses nun in der Lage sich selbstständig etwas aufzurichten. In diesem Fall sind es die kleinen Erfolge, die plötzlich so viel größer erscheinen und den Aufwand belohnen. Wenn dann noch Moses Lachen hinzukommt, beginnen auch die Therapeutin und die Mitarbeiterin zu strahlen.

Die enge Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus und Hephata zeigte sich zudem besonders in der Weihnachtszeit. Gemeinsam mit den Kindern aus Hephata haben wir einen Ausflug ins Krankenhaus gemacht und dort Blumen, Kerzen und Gebete an die kranken Menschen verteilt. Ziel sollte es sein, dass die Kinder die Welt außerhalb ihres Dorfes kennen lernen und Liebe an andere Menschen weiter geben. Zur Belohnung gab es anschließend eine traditionelle Nudelsuppe, die von allen begeistert gegessen wurde.

Auch Hephata wurde zur Weihnachtszeit reich beschenkt. Immer wieder kamen Besucher aus den verschiedensten Gegenden und brachten Reis, Kekse und manche sogar Schulsachen für die Kinder.

In der Schule von Hephata hingegen weht ein anderer Wind. Es wird deutlich, dass sich das Personal hauptsächlich mit den blinden Kindern beschäftigt hat. Kinder mit einer geistigen Behinderung werden alle in einer Klasse gemeinsam unterrichtet, obwohl sowohl der Altersunterschied als auch das Leistungsspektrum dieser Klasse sehr unterschiedlich ist und der gemeinsame Unterricht dadurch nahezu unmöglich ist. An dieser Stelle wird deutlich, dass in Indonesien die Entwicklung des Schulsystems noch einen langen und beschwerlichen Weg vor sich hat. Während wir uns in Deutschland mit den Schwierigkeiten der Inklusion müde diskutieren, fehlt es in Hephata/Sumatra noch an einer grundlegenden Vorstellung über die Erziehung von Menschen mit geistiger Behinderung. Es bleibt zu hoffen, dass hin und wieder Ideen und methodische Anregungen den Weg nach Hephata finden.

Für mich und meinen Mann war es eine großartige Erfahrung das Leben auf Sumatra kennen zu lernen. Wir haben sehr hilfsbereite und freundliche Menschen erlebt und einen sehr intimen Einblick in das dortige Leben erhalten. Für uns steht es schon fest, dass wir erneut nach Sumatra reisen wollen, wenn wir unser Studium beendet, ein wenig Berufserfahrung gesammelt und eventuell etwas mehr Indonesisch gelernt haben.

 

Beiträge des Amtes für Presse und Kommunikation des Kirchenverbandes Köln und Region

„Das einzig Bleibende im Leben ist Veränderung“, mit diesen Worten betitelte Pfarrer Gerhard Johenneken einen Artikel, in dem er sich vom Bürgerverein Zollstock verabschiedete. „Adieu Melanchthon!“ so hieß es nun auch im Rahmen des Verabschiedungsgo...
Die Kartäuserkirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Einige Besucherinnen und Besucher saßen auf schnell herangeschafften Stühlen sogar im Gang. Der scheidende Stadtsuperintendent Rolf Domning wurde entpflichtet. Dafür war Präses Manfred Rekows...
Ein Blick nach vorne mit Wehmut und DankbarkeitLange hatte man gezögert, lange auch gekämpft und doch war die Entscheidung am Ende unvermeidlich. Die Dankeskirche in Wesseling-Urfeld wurde entwidmet. Vor zwei Jahren traf das Presbyterium den Entwidmu...
Dr. Bernhard Seiger ist neuer Stadtsuperintendent. Die Verbandsvertretung des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region wählte ihn in ihrer Frühjahrssitzung mit 75 von 86 Stimmen. „Bevor Sie gleich eine Wahl treffen, dann sollen Sie wissen, wofü...
Die Verbandsvertretung des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region hat Pfarrer Dr. Bernhard Seiger am Samstag zum neuen Vorsitzenden der Verbandsvertretung, gleichzeitig zum Vorsitzenden des Vorstandes und damit zum Stadtsuperintendenten gewäh...
„Umkehr“ hieß das Zauberwort des Abends und war zugleich die zentrale Antwort auf die Frage der Veranstaltung: „Wie erreichen wir die Klimaziele?“Auf dem PodiumDiesem Thema stellten sich auf dem Podium im Elsdorfer Lutherzentrum Manfred Rekowski, Prä...
Pfarrer Tom Hennig von der Evangelischen Gemeinde Hürth geht nach 36 Dienstjahren in den Ruhestand. Im Sonntagsgottesdienst Trinitatis am 16. Juni wurde er von seinem Amt entpflichtet.Die Friedenskirche in Hürth-Efferen platzte schier aus allen Nähte...
Mit Pionieren, Bienen, Gemeindearbeit, Vertrauensübungen, Musik und Kabarett waren viele Kölnerinnen und Kölner auf dem 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) in Dortmund vertreten. Viel Beachtung fanden dabei die „beymeister“ aus Köln-Mülheim...
Drei Schwerpunkte beinhaltet das vielfältige Programm der Kölner Melanchthon-Akademie im zweiten Halbjahr 2019. „Wir haben einen neuen Fachbereich mit dem Namen ‚Nachhaltig leben‘“, erklärt Akademieleiter und Pfarrer Dr. Martin Bock zum neuen Program...
Am Pfingstmontag ordinierte Superintendent Dr. Bernhard Seiger in der evangelischen Christuskirche in Brühl Pfarrerin Caroline Schnabel. Zweieinhalb Jahre amtierte die gebürtige Aachenerin als Vikarin in der Evangelischen Kirchengemeinde Brühl. In ei...

Tageslosung

Mittwoch, 17. Juli 2019:

Der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut.
Daniel 9,14

Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel von Licht und Finsternis.
Jakobus 1,17

Gottesdienste

Gottesdienste im Ev. Kirchenkreis Köln-Süd

Konzerte

Konzerte (Link öffnet neues Fenster)
Copyright © 2018 - Ev. Kirchenkreis Köln-Süd - Alle Rechte vorbehalten
.
previous arrow
next arrow
Slider
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen