Verwaltungsgebäude, Andreaskirchplatz 1 in Brühl-Vochem 02232/15101-0

Seitenansicht des Verwaltungsgebäudes in Brühl-Vochem, Andreaskirchplatz

  In der Ferienzeit öffnen sich wertvolle „Spiel-Räume" – eine Kunst, sie gut und verantwortungsvoll zu nutzen. von Kai Pleuser Johlende Kinder kommen aus dem Schulgebäude gerannt: Endlich Ferien! Mit dem Stoßseufzer ändert sich nicht nur für Sc...
  PDF Datei herunterladen   Sie findet statt vom 21.10.-26.10.2019 in der Jugendherberge Burg Blankenheim. Der musikalische Abschluss wird in diesem Jahr in der Kreuzkirche in Kerpen-Horrem zu hören und zu sehen sein. Dass die Herbstsingwoc...

Nachrichten von der Kreissynode Köln-Süd: "Wir gehen in die richtige Richtung". Pfarrstellenkonzeption muss kontinuierlich fortgeschreiben werden.

06.06.2009

Superintendent Dr. Bernhard Seiger begrüßte bei der Tagung der Kreissynode des Kirchenkreises Köln-Süd am Samstag, 6. Juni 2009, 63 von 78 stimmberechtigten Mitgliedern im Berufsförderungswerk Michaelshoven.


Fruehjahrssynode 2009Der Superintendent des Kirchenkreises Köln-Süd, Dr. Bernhard Seiger, und die neu eingeführte Kreiskantorin Barbara Mulack.


Pfarrversorgung muss langfristig gesichert sein

Für das Jahr 2015 beschlossen die Synodalen des Kirchenkreises während ihrer Frühjahrssynode einstimmig eine sogenannte „Pfarrstellenrahmenkonzeption". Bisher galt für die Errichtung und Freigabe einer Pfarrstelle ein Punktekatalog, das neue Verfahren der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) berücksichtigt nun auch die künftige Entwicklung der Finanzkraft einer Gemeinde sowie die demografische Entwicklung. Neu ist auch, dass die Quadratmeterzahl der einzelnen Gemeinden in den Plan mit eingeflossen sind. Vereinfacht ausgedrückt: Je mehr Fläche, desto größer der Bedarf an pfarramtlicher Tätigkeit oder: „Evangelische je Quadratkilometer". Oberkirchenrat Georg Immel von der rheinischen Landeskirche stellt fest: „Die Planung dient dazu, dass die Pfarrversorgung in den Gemeinden und Kirchenkreisen gesichert ist".

Superintendent Dr. Bernhard Seiger: „Vorausschauende Planungen im Kirchenkreis"

Für die Pfarrstellenrahmenkonzeption wurden alle 17 Presbyterien des Kirchenkreises befragt. Die von den Gemeinden jeweils gewünschte Pfarrstellenzahl wurde der Tabellenrechnung zugrundegelegt. Ebenso wurden die Flächen der Gemeinden in der Berechnung berücksichtigt. Konkret bedeutet die Konzeption für den Kirchenkreis Köln-Süd, dass er im Jahr 2009 insgesamt 36,50 Pfarrstellen haben sollte. Faktisch bestehen zurzeit jedoch nur 24,75 Gemeindepfarrstellen. Werden die Funktionspfarrstellen hinzugerechnet, kommt der Kirchenkreis auf 29,20 Pfarrstellen – gemessen am Re-chenmodell der Pfarrstellenrahmenkonzeption sind das 7,30 Pfarrstellen zu wenig. Superintendent Dr. Bernhard Seiger erklärte dazu: „Was die wirtschaftliche Seite angeht, ist das komfortabel". Die vorausschauende und sparsame Haushaltsplanung des Kirchenkreises und der Kirchengemeinden habe zu diesem Ergebnis geführt.

Seiger: „Wir gehen in die richtige Richtung"

Für das Jahr 2015 stehen dem Kirchenkreis laut Rahmenplanung 34,49 Pfarrstellen zu. Für diese Berechnung hat die Landeskirche eine Gemeindegliederzahl prognostiziert. Unter der Voraussetzung, dass die Funktionspfarrstellen mit 4,45 Stellen unverändert blieben, würde der Kirchenkreis im Jahr 2015 über 29,70 Pfarrstellen verfügen – das wären 4,79 Stellen zu wenig. Für Superintendent Dr. Seiger ist klar: „Wir gehen in die richtige Richtung". Und fügt hinzu: „Der heute begonnene Prozess der Pfarrstellenplanung muss kontinuierlich fortgeschrieben werden".

Barbara Mulack als neue Kreiskantorin offiziell eingeführt

Feierlich in ihr Amt als neue Kreiskantorin wurde Barbara Mulack während der Synode des Kirchenkreises Köln-Süd eingeführt. Die Kantorin, die bislang nur in der Evangelischen Kirchengemeinde Rodenkirchen gearbeitet hat, wird nun alle 17 Gemeinden des Kirchenkreises durch Beratung in musikalischen Fragen betreuen. Mit der Einführung hat der Kirchenkreis einen Beschluss der Herbstsynode 2008 umgesetzt. Zum 1. April 2009 wurde sie mit einer Wochenstundenzahl von acht Stunden für den Kirchenkreis eingestellt. Sie wird nun die Presbyterien beraten bei Stellenbesetzungen, in Fragen der Liturgik und Hymnologie, bei Orgelsanierung oder -neubau und bei Konflikten zwischen Kirchenmusiker und Presbyterium. Zu ihren weiteren Aufgaben zählen: Mitwirkung bei der Besetzung von Kirchenmusikerstellen, Mentorentätigkeit und Nachwuchsförderung.

Raderthaler Pfarrer Heymer wird Dompfarrer in Wetzlar

Pfarrer Björn Heymer von der Evangelischen Philippus-Kirchengemeinde Köln-Raderthal wurde während der Tagung von den 63 Synodalen mit Gottes Segen und mit einem Blumenstrauß verabschiedet. Er tritt am 1. August 2009 nach zehn Jahren als Gemeindepfarrer in Köln eine neue Stelle als Dompfarrer am Dom zu Wetzlar an. In seiner Gemeinde wird er am Sonntag, 21. Juni, 10 Uhr, in einem Festgottesdienst in der Philippuskirche, Albert-Schweitzer-Straße 3, verabschiedet.

Wahl von Synodalbeauftragten:
Erstmals Synodalbeauftragung für „Gottesdienst"

Einstimmig wurde Pfarrerin Andrea Döhrer von der Evangelischen Friedenskirchengemeinde in Erftstadt zur Synodalbeauftragten für das christlich-jüdische Gespräch gewählt. Sie tritt damit die Nachfolge von Pfarrer Björn Heymer an. Pfarrerin Ute Grieger-Jäger von der Evangelischen Johannes-Kirchengemeinde Hürth-Gleuel wurde zur Synodalbeauftragten für „Gottesdienst" berufen. Damit besetzt der Kirchenkreis Köln-Süd erstmals eine Synodalbeauftragung für den Bereich „Gottesdienst". Pfarrer Ralph-Rüdiger Penczek von der Evangelischen Kirchengemeinde Wesseling wurde als Synodalbeauftragter für „Volksmission und Gemeindeaufbau" ernannt – ebenfalls in Nachfolge von Pfarrer Heymer. Pfarrer Christoph Rau, mit halber Pfarrstelle in Wesseling und mit der anderen Hälfte für den Kirchenkreis tätig, wurde zum Synodalbeauftragten für die Konfirmandenarbeit gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Pfarrer Dr. Bernhard Seiger an. Pfarrer Stefan Jansen-Haß von der Evangelischen Kirchengemeinde Brühl ernannte die Synode zum Synodalbeauftragten für das Gustav-Adolf-Werk Kerpen. Das Gustav-Adolf-Werk versteht sich als Partner evangelischer Minderheiten in der Welt und ist eine Einrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Plädoyer für unvollkommene Gemeinden

Ein "Plädoyer für unvollkommene Gemeinden" hielt Gastreferent Dr. Reiner Knieling, um ein Gegengewicht zu den - wie er in seinem gleichnamigen Buch formuliert - "allgegenwärtigen Optimierungserwartungen" zu setzen. Dabei gehe es jedoch nicht um die Unvollkommenheit, sondern um die "eine Arbeit an Verbesserungen". Knieling: "Ich halte kein Plädoyer für schlechte Gottesdienste und schlechte Gemeindeveranstaltungen." Zwischen Verbesserungen und Unvollkommenheiten bewegte sich der Referent etwa eine halbe Stunde lang und schuf damit die Voraussetzung für nachfolgende Gruppenarbeiten. So hatte der Privatdozent für Praktische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal festgestellt, dass "ein Scheitern oft nicht akzeptiert wird". Er fragt: "Wie hat Jesus die Gemeinde gewollt?" Jesus habe in dem Vertrauen gelebt, dass sich seine Worte entfalten werden, so Knieling. Die Erfahrung zeige, dass Vieles nicht erreicht werde und manches unvollkommen bleibe. Das gelte es zu erkennen. Er empfiehlt "das Unvollkommene in der eigenen Gemeinde anzuschauen und gleichzeitig das vorhandene Potenzial neu zu entdecken". Dazu schlägt er 14 Gemeindegesundungsprozesse vor. Unter anderem: "Grenzen ertragen", "Humor zulassen", "Der Trauer Raum geben" und "Spiritualität leben". Allesamt nachzulesen in: "Plädoyer für unvollkommene Gemeinden - heilsame Impulse" von Reiner Knieling, erschienen 2008 bei Vandenhoeck&Ruprecht.

Termine der Kreissynode Köln-Süd

Die Kreissynode Köln-Süd tagt im Jahr 2009 noch einmal: am Samstag, 7. November, im Berufsförderungswerk Michaelshoven.

Stichwort: Kirchenkreis Köln-Süd:

Der Kirchenkreis Köln-Süd umfasst insgesamt 17 Gemeinden: Brüggen/Erft, Brühl, Frechen, Horrem, Matthäus-Kirchengemeinde Hürth, Johannes-Kirchengemeinde Hürth-Gleuel, Kerpen, Köln-Bayenthal, Philippus-Kirchengemeinde Köln-Raderthal, Köln-Rodenkirchen, Köln-Zollstock, Lechenich, Liblar, Rondorf, Sindorf, Sürth-Weiß und Wesseling. Hier leben etwa 70.000 Gemeindeglieder.

 

Text: Angelika Knapic
Foto(s): Pfarrer Drensler

Beiträge des Amtes für Presse und Kommunikation des Kirchenverbandes Köln und Region

„Das einzig Bleibende im Leben ist Veränderung“, mit diesen Worten betitelte Pfarrer Gerhard Johenneken einen Artikel, in dem er sich vom Bürgerverein Zollstock verabschiedete. „Adieu Melanchthon!“ so hieß es nun auch im Rahmen des Verabschiedungsgo...
Die Kartäuserkirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Einige Besucherinnen und Besucher saßen auf schnell herangeschafften Stühlen sogar im Gang. Der scheidende Stadtsuperintendent Rolf Domning wurde entpflichtet. Dafür war Präses Manfred Rekows...
Ein Blick nach vorne mit Wehmut und DankbarkeitLange hatte man gezögert, lange auch gekämpft und doch war die Entscheidung am Ende unvermeidlich. Die Dankeskirche in Wesseling-Urfeld wurde entwidmet. Vor zwei Jahren traf das Presbyterium den Entwidmu...
Dr. Bernhard Seiger ist neuer Stadtsuperintendent. Die Verbandsvertretung des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region wählte ihn in ihrer Frühjahrssitzung mit 75 von 86 Stimmen. „Bevor Sie gleich eine Wahl treffen, dann sollen Sie wissen, wofü...
Die Verbandsvertretung des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region hat Pfarrer Dr. Bernhard Seiger am Samstag zum neuen Vorsitzenden der Verbandsvertretung, gleichzeitig zum Vorsitzenden des Vorstandes und damit zum Stadtsuperintendenten gewäh...
„Umkehr“ hieß das Zauberwort des Abends und war zugleich die zentrale Antwort auf die Frage der Veranstaltung: „Wie erreichen wir die Klimaziele?“Auf dem PodiumDiesem Thema stellten sich auf dem Podium im Elsdorfer Lutherzentrum Manfred Rekowski, Prä...
Pfarrer Tom Hennig von der Evangelischen Gemeinde Hürth geht nach 36 Dienstjahren in den Ruhestand. Im Sonntagsgottesdienst Trinitatis am 16. Juni wurde er von seinem Amt entpflichtet.Die Friedenskirche in Hürth-Efferen platzte schier aus allen Nähte...
Mit Pionieren, Bienen, Gemeindearbeit, Vertrauensübungen, Musik und Kabarett waren viele Kölnerinnen und Kölner auf dem 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) in Dortmund vertreten. Viel Beachtung fanden dabei die „beymeister“ aus Köln-Mülheim...
Drei Schwerpunkte beinhaltet das vielfältige Programm der Kölner Melanchthon-Akademie im zweiten Halbjahr 2019. „Wir haben einen neuen Fachbereich mit dem Namen ‚Nachhaltig leben‘“, erklärt Akademieleiter und Pfarrer Dr. Martin Bock zum neuen Program...
Am Pfingstmontag ordinierte Superintendent Dr. Bernhard Seiger in der evangelischen Christuskirche in Brühl Pfarrerin Caroline Schnabel. Zweieinhalb Jahre amtierte die gebürtige Aachenerin als Vikarin in der Evangelischen Kirchengemeinde Brühl. In ei...

Tageslosung

Mittwoch, 17. Juli 2019:

Der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut.
Daniel 9,14

Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel von Licht und Finsternis.
Jakobus 1,17

Gottesdienste

Gottesdienste im Ev. Kirchenkreis Köln-Süd

Konzerte

Konzerte (Link öffnet neues Fenster)
Copyright © 2018 - Ev. Kirchenkreis Köln-Süd - Alle Rechte vorbehalten
.
previous arrow
next arrow
Slider
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen